Schlaglichter der Wirtschaftspolitik – Ausgabe Februar 2026
Der Jahreswirtschaftsbericht 2026 (PDF, 508 KB): Der Jahreswirtschaftsbericht 2026 der Bundesregierung prognostiziert ein Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,0 Prozent, trotz herausfordernder geopolitischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten. Die Erholung der deutschen Wirtschaft wird von einer stärkeren binnenwirtschaftlichen Dynamik getragen. Um das Wachstum nachhaltig zu stärken, setzt die Bundesregierung auf eine Kombination aus zusätzlichen öffentlichen Investitionen zur Modernisierung des öffentlichen Kapitalstocks über das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität und aus strukturellen Reformen, die die Rahmenbedingungen für private Investitionen verbessern. Entlang von sechs Handlungsfeldern sollen die Standortbedingungen umfassend verbessert werden. Wir berichten.
Die Nationale Tourismusstrategie der Bundesregierung (PDF, 387 KB): Am 28. Januar hat das Bundeskabinett neben dem Jahreswirtschaftsbericht auch die Nationale Tourismusstrategie (NTS)beschlossen. Mit ihr stellt die Bundesregierung die Wettbewerbsfähigkeit der Branche konsequent in den Vordergrund und trägt ihrer hohen wirtschaftlichen Bedeutung Rechnung. Im Rahmen der NTS hat sich die Bundesregierung auf eine Vielzahl ehrgeiziger Maßnahmen verständigt. Wir berichten in dieser Ausgabe.
Neuaufstellung der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) (PDF, 261 KB): Die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) ist das zentrale Förderinstrument von Bund und Ländern für strukturschwache Regionen – seit den 1970er‑Jahren wurden rund 82 Mrd. € eingesetzt, um Investitionen im Umfang von etwa 390 Mrd. € anzustoßen und fast 5 Mio. Arbeitsplätze zu schaffen bzw. zu sichern. Am 30. Dezember 2025 wurde beschlossen, die GRW stark zu verschlanken und dabei gleichzeitig zu erweitern. So werden neben einer vereinfachten Antragstellung auch neue Förderkriterien eingeführt. Gleichzeitig wird die Förderung kommunaler wirtschaftsnaher Infrastruktur, regionaler Entwicklungskonzepte und Innovationscluster ausgebaut, um Investitionen, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken und die regionale Wirtschaftspolitik weiter zu vernetzen. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Artikel.
Ergebnisse der Bevölkerungsvorausberechnungen (PDF, 185 KB): Die 16. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung prognostiziert, dass die steigende Lebenserwartung bei gleichzeitig niedriger Geburtenrate und rückläufiger Zuwanderung zu einer deutlich stärkeren Alterung und einem langfristigen Schrumpfen der deutschen Bevölkerung führt. Im Jahr 2070 werden im Vergleich zu heute rund 10 Millionen Menschen weniger im erwerbsfähigen Alter dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Die demografische Entwicklung erfordert daher wirtschaftspolitische und strukturelle Gegenmaßnahmen, welche u. a. zu einer höheren Erwerbspartizipation und zur Fachkräftesicherung beitragen – denn Migration allein kann die Alterungs‑ und Schrumpfungstendenzen nicht umkehren. Wir berichten detailliert in unserem Artikel.
Modernisierung der Klassifikation der Wirtschaftszweige (PDF, 129 KB): Ende 2025 wurde das Gesetz zur Anpassung nationaler Rechtsvorschriften an die europäische Systematik der Wirtschaftszweige NACE Revision 2.1 beschlossen. Neben der Umsetzung der neuen Klassifikation wird durch das Gesetz auch Bürokratie bei der Datenerhebung abgebaut. Wir berichten in einem Kurzartikel.
Wie üblich enthält die Ausgabe auch eine ausführliche Berichterstattung zur Konjunkturlage.













































