Kategorie: App-News

Unterwegs für „Kein Abschluss ohne Anschluss“Ausbildungsbotschaftende NRW

Unterwegs für „Kein Abschluss ohne Anschluss“ Ausbildungsbotschaftende NRW Berufsorientierung und Nachwuchsmarketing auf Augenhöhe mit den Ausbildungsbotschaftern Die Zahl der freien Ausbildungsplätze im Handwerk steigt an und es können schon lange nicht mehr alle besetzt werden. Ferner verlassen viele Jugendliche die Schule ohne konkreten Berufswunsch und streben immer seltener in eine Ausbildung. Die hervorragenden Beschäftigungsperspektiven und Aufstiegschancen nach Abschluss einer dualen Ausbildung sind oft zu wenig bekannt. Um dem entgegenzuwirken und eine Ausbildung im Handwerk attraktiver zu machen, bietet die Handwerkskammer zu Köln mit unseren Ausbildungsbotschaftenden einen Peer-to-Peer Ansatz an, bei dem Auszubildende, Schülerinnen und Schülern an Schulen und Berufskollegs über ihre gesammelten Erfahrungen während ihrer Ausbildung sowie über Karrieremöglichkeiten informieren. Nutzen des Projekts: Für Handwerksbetriebe: Gewinnung der Fachkräfte von morgen gezielte Ansprache potentieller Bewerber/- innen Steigerung der Attraktivität der dualen Ausbildung als engagierte/-r Ausbilder/-innen und Arbeitgeber/-innen wahrgenommen werden Für Auszubildende: stärken ihre persönlichen Kompetenzen stellen ihre fachliche Kompetenz unter Beweis erhalten eine Schulung und eine Urkunde (offizielle Verleihung) Für Schüler/innen: bekommen Impulse für die eigene Berufsorientierung erhalten weitere Perspektiven nach dem Schulabschluss gewinnen authentische und realistische Einblicke in die Berufe erhalten eine Teilnahmebescheinigung (für den Berufswahlpass) Unserer Aufgabe besteht darin Auszubildende zu gewinnen und in einer eintägigen Schulung fortzubilden. Sowie die Koordination der Einsätze zwischen Betrieb und Schule (Anzahl und Schulform frei wählbar). Downloads pdfRückmeldebogen_2023 (846kB) pdfEinwilligungserklärung Ausbildungsbotschafter (102kB) pdfFlyer_Ausbildungsbotschaftende_NRW (5854kB) Kontakt: Anna-Sophia Brandhorst Karrierecoachin Heumarkt 12 50667 Köln Tel. +49 221 – 2022 482 Dipl.-Hdl. Tanja Heinsberg Karrierecoachin Heumarkt 12 50667 Köln Tel. +49 221 – 2022 403 Zurück

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Auszubildende bleiben immer öfter ihrem Ausbildungsbetrieb treu

Auszubildende bleiben immer öfter ihrem Ausbildungsbetrieb treu Anlässlich der am 14. September veröffentlichten Studie des IAB zum Verbleib von Ausbildungsabsolventinnen und -absolventen des Handwerks in ihrem Ausbildungsbetrieb erklärt ZDH-Generalsekretär Schwannecke: „Es ist eine erfreuliche Entwicklung, dass es Handwerksbetrieben zunehmend besser gelingt, ihre Auszubildenden nach der Abschlussprüfung dauerhaft an den Betrieb zu binden. Diese Ergebnisse des Ausbildungspanel Handwerk vom Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) sind zugleich für Betriebe ermutigend, sich dafür zu entscheiden, die eigenen künftigen Fachkräfte im eigenen Betrieb auszubilden. Zahlreiche Betriebe handeln bereits danach und nutzen bewusst die duale Ausbildung, um den eigenen Fachkräftenachwuchs zu sichern. Die Verbleibquote im Betrieb weist demnach keine Unterschiede zwischen Ausbildungsabsolventen mit oder ohne deutsche Staatsangehörigkeit auf oder zwischen Absolventinnen mit Hauptschul- oder Realschulabschluss. Das unterstreicht die hohe Integrationsleistung einer erfolgreich abgelegten handwerklichen Berufsausbildung. Im Handwerk gibt es aktuell noch über 31.000 offene Ausbildungsplätze, das sind tausendfach ungenutzte Bildungs- und Karrierechancen für junge Menschen. Um die Handwerksbetriebe bei ihrer Fachkräftenachwuchssicherung zu unterstützen, muss die berufliche Ausbildung gestärkt und politisch endlich Maßnahmen ergriffen werden, die zu einer gleichwertigen Behandlung beruflicher und akademischer Ausbildung führen. Dabei muss sich die Bundesregierung der im jüngsten OECD-Bildungsbericht für Deutschland festgestellten „Bildungspolarisierung“ aktiv stellen. Besonders an Gymnasien erfahren junge Menschen noch viel zu selten von den vielfältigen Handwerksberufen, den möglichen Bildungsabschlüssen und Karriereoptionen bis hin zu Unternehmensgründungen und Betriebsübernahmen. Daher müssen Bund und Länder die Berufsorientierung stärken und an allen allgemeinbildenden Schulen und gerade auch an Gymnasien die Informationen über die Optionen der beruflichen Bildung stets zu einem festen Bestandteil der Berufsorientierung machen. Hierbei gilt es, die Wirtschaft und das Handwerk vor Ort stärker einbeziehen. Mit Blick auf leistungsschwächere Jugendliche müssen die Unterstützungsangebote, die es im Ausbildungsbereich gibt, bei Kleinst- und Kleinbetrieben, Ausbildungsinteressierten und Auszubildenden besser bekannt gemacht werden. Die Instrumente ‚Einstiegsqualifizierung‘ und ‚Assistierte Ausbildung flexibel (AsAflex)‘ müssen flächendeckend angeboten und verstärkt beworben werden.“ Quelle: https://www.zdh.de/presse/veroeffentlichungen/pressemitteilungen/auszubildende-bleiben-immer-oefter-ihrem-ausbildungsbetrieb-treu/ Zurück

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Startschuss für klimafreundliches Heizen: Bundestag beschließt Novelle des Gebäudeenergiegesetzes

Startschuss für klimafreundliches Heizen: Bundestag beschließt Novelle des Gebäudeenergiegesetzes Einleitung Der Bundestag hat heute die Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) beschlossen. Das Gesetz ist der Startschuss für den Umstieg aufs Heizen mit Erneuerbaren Energien. Es leitet eine umfassende Modernisierung der Wärmeversorgung in Deutschland ein: Mit mehr Fernwärme und effizienterer, sparsamerer und klimafreundlicher Heiztechnologie geht damit die Wärmepolitik in Deutschland nach Jahren des Stillstandes auf einen zukunftsfähigen Kurs. Verbraucherinnen und Verbraucher, Wohnungswirtschaft, Heizungsindustrie und Handwerk haben mit den neuen Regelungen eine klare Richtschnur für ihre Investitionsentscheidungen. So können Erneuerbare Energien im Gebäudebereich zum Standard werden und Schritt für Schritt klimaschädliche Heizungen auf Basis von Erdgas oder Erdöl ersetzen. Klimaschutz und Energiesicherheit kommen mit diesem Gesetz Jahr für Jahr verlässlich voran. Damit beim Umstieg auf eine zeitgemäße Heizung niemand überfordert wird, gibt es ausreichende Übergangsfristen sowie Härtefallregelungen und eine Förderung für den Heizungstausch von bis zu 70%. Die Fristen harmonieren mit den geplanten Vorgaben für die Erstellung von Wärmeplänen nach dem Wärmeplanungsgesetz. Eigentümerinnen und -Eigentümer können beim Umstieg auf erneuerbare Energien frei zwischen unterschiedlichen Technologien wählen. Bestehende Öl- und Gasheizungen sind nicht von der Regelung betroffen und können weiter genutzt werden. Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Robert Habeck: „Wir haben monatelang intensiv über dieses Gesetz debattiert, und die vielen Diskussionen und Gespräche haben dieses Gesetz besser gemacht. Nun können wir sagen: Das Gesetz ist eine zentrale Weichenstellung für den Klimaschutz. Wir werden unabhängiger von fossiler Energie und stärken so die Energiesicherheit. Wir schützen Verbraucherinnen und Verbraucher vor steigenden Preisen für Erdgas und Erdöl. Und wir setzen einen Impuls für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands bei grünen Technologien. Zentral ist, dass wir die Bürgerinnen und Bürger bei den anstehenden Investitionen mit unserer Förderung unter die Arme greifen, so dass sie sich den Umstieg leisten können. Es gibt in Zukunft bis zu 70% Förderung für den Heizungstausch, um insbesondere Haushalte mit geringen und mittleren Einkommen zu unterstützen. Das ist wichtig.“ Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen Klara Geywitz: „Nach den intensiven Diskussionen der letzten Monate um das sog.„Heizungsgesetz“ freue ich mich, dass dieses heute vom Deutschen Bundestag beschlossen worden ist und im Ergebnis ein wirklich gutes Gesetz geschaffen wurde. Es bringt uns dem Ziel der Klimaneutralität 2045 ein gutes Stück näher, ohne dabei die Eigentümer und Mieter zu überfordern. Das Gesetz bietet echte Technologieoffenheit. Durch die Verknüpfung mit der kommunalen Wärmeplanung gibt es den Gebäudeeigentümern die Möglichkeit, sich bei der Entscheidung für eine klimafreundliche Heizung an den Inhalten der Wärmepläne zu orientieren und schafft so nach und nach Planungs- und Investitionssicherheit. In Verbindung mit den erweiterten gesetzlichen Erfüllungsoptionen und den großzügigen Übergangsfristen hat jeder Gebäudeeigentümer die Möglichkeit, die für ihn passende und sachgerechte Option zur Erfüllung der 65% EE-Vorgabe zu wählen, egal, ob er auf dem Land oder in der Stadt wohnt.“ Kurzüberblick zum Gesetz: In Neubaugebieten muss ab dem 1.1.2024 jede neu eingebaute Heizung mindestens 65% erneuerbare Energie nutzen. Für Bestandsgebäude und Neubauten, die in Baulücken errichtet werden, gilt diese Vorgabe abhängig von der Gemeindegröße nach dem 30.06.2026 bzw.30.06.2028. Diese Fristen sind angelehnt an die im Wärmeplanungsgesetz vorgesehenen Fristen für die Erstellung von Wärmeplänen. Ab den genannten Zeitpunkten müssen neu eingebaute Heizungen in Bestandsgebäuden und Neubauten außerhalb von Neubaugebieten die Vorgaben des Gesetzes erfüllen. Um es den Eigentümern zu ermöglichen, die für sie passendste Lösung zu finden, kann für eine Übergangsfrist von fünf Jahren noch eine Heizung eingebaut werden, die die 65% EE-Vorgabe nicht erfüllt. Bestehende Heizungen sind von den Regelungen nicht betroffen und können weiter genutzt werden. Auch wenn eine Reparatur ansteht, muss kein Heizungsaustausch erfolgen.Der Umstieg auf Erneuerbare erfolgt technologieoffen. Bei einem Heizungseinbau oder -austausch können Haus-Eigentümer frei unter verschiedenen Lösungen wählen: Anschluss an ein Wärmenetz, elektrische Wärmepumpe, Stromdirektheizung, Biomasseheizung, Hybridheizung (Kombination aus Erneuerbaren-Heizung und Gas- oder Ölkessel), Heizung auf der Basis von Solarthermie und „H2-Ready“-Gasheizungen, also Heizungen, die auf 100 Prozent Wasserstoff umrüstbar sind. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass es einen rechtsverbindlichen Investitions- und Transformationsplan für eine entsprechende Wasserstoffinfrastruktur vor Ort gibt. Daneben ist jede andere Heizung auf der Grundlage von Erneuerbaren Energien bzw. eine Kombination unterschiedlicher Technologien zulässig. Dann ist ein rechnerischer Nachweis für die Erfüllung des 65%-Kriteriums zu erbringen.Um auch bei Öl- und Gasheizungen, die ab dem 1.1.2024 eingebaut werden, den Weg Richtung klimafreundliches Heizen einzuschlagen, müssen diese ab dem Jahr 2029 stufenweise ansteigende Anteile von grünen Gasen oder Ölen verwenden: Ab dem 1.1.2029 15 %, ab dem 1.1.2035 30 % und ab dem 1.1.2040 60 %. Das Gebäudeenergiegesetz enthält weitere Übergangsregelungen, z.B. wenn der Anschluss an ein Wärmenetz in Aussicht steht, und eine allgemeine Härtefallregelung, die auf Antrag Ausnahmen von der Pflicht ermöglicht. Im Einzelfall wird dabei etwa berücksichtigt, ob die notwendigen Investitionen in einem angemessenen Verhältnis zum Ertrag oder in einem angemessenen Verhältnis zum Wert des Gebäudes stehen. Auch Fördermöglichkeiten und Preisentwicklungen fließen hier ein. Aber auch aufgrund von besonderen persönlichen Umständen, wie etwa einer Pflegebedürftigkeit, kann eine Befreiung von der Pflicht zum Heizen mit Erneuerbaren gewährt werden. Für den Umstieg aufs Heizen mit Erneuerbaren gibt es finanzielle Unterstützung in Form von Zuschüssen, Krediten oder steuerlicher Förderung. So sind bis zu 70% Förderung möglich. Alle Antragstellenden können eine Grundförderung von 30% der Investitionskosten erhalten. Haushalte im selbstgenutzten Wohneigentum mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von unter 40.000 Euro erhalten noch einmal 30% Förderung zusätzlich (einkommensabhängiger Bonus). Außerdem ist für den Austausch alter Heizungen ein Klima-Geschwindigkeitsbonus von 20% bis 2028 vorgesehen, welcher sich ab 2029 alle 2 Jahre um 3 Prozentpunkte reduziert. Die Boni sind kumulierbar bis zu einer maximalen Förderung von 70%.Zusätzlich ist neu ein Ergänzungskredit für Heizungstausch und Effizienzmaßnahmen bei der KfW erhältlich, bis zu einem Jahreshaushaltseinkommen von 90.000 Euro zinsverbilligt. Sonstige energetische Sanierungsmaßnahmen werden weiterhin mit 15% (bei Vorliegen eines individuellen Sanierungsfahrplans mit 20%) Investitionskostenzuschuss gefördert. Auch die Komplettsanierung von Wohn- und Nichtwohngebäuden auf ein Effizienzhaus-Niveau sowie alternativ die steuerliche Förderung bleiben unverändert erhalten.Dazu wird jetzt die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) novelliert und soll gemeinsam mit dem GEG zum 1.1.2024 Inkrafttreten. Durch die weitreichende Förderung des Heizungsaustauschs werden auch die Mieterinnen und Mieter vor hohen Mietsteigerungen geschützt, denn die Fördermittel müssen von den Kosten der Modernisierungsmaßnahme

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Arbeitsagentur verleiht Zertifikate an lokale Ausbildungsbetriebe 2022/2023

Teilnehmer*innen der Verleihung der Ausbildungszertifikate am 6. September 2023 – (Foto: AA Bonn) Arbeitsagentur verleiht Zertifikate an lokale Ausbildungsbetriebe 2022/2023 Am Mittwoch, den 06. September 2023 erhielten vier Betriebe aus dem Wirtschaftsraum Bonn/Rhein-Sieg das Zertifikat für Nachwuchsförderung der Bundesagentur für Arbeit, welches das besondere Engagement bei der Berufsausbildung von Jugendlichen auszeichnet. In einer Zeit des Wandels und der Herausforderungen eröffnet eine Ausbildung eine sichere Perspektive für zukünftige Fachkräfte. Denn eine qualifizierte Ausbildung ist ebenso der Schlüssel für individuelles Wachstum und den Erfolg der Wirtschaft.Dabei fehlen vielen Betrieben die Bewerberinnen und Bewerber. Die Zahlen sind seit Jahren rückläufig und auch die Betriebe melden aktuell deutlich weniger Ausbildungsstellen als im Vorjahr. Das verschärft den hiesigen Fachkräftemangel.Wichtiger denn je ist es daher, junge Menschen und Betriebe frühzeitig zusammenzubringen. Stellvertretend für alle Betriebe, die sich dem betrieblichen und sozialen Engagement der dualen Berufsausbildung widmen, wurde den anwesenden Betrieben das Ausbildungszertifikat der Bundesagentur für Arbeit für herausragende Nachwuchsförderung verliehen. Janin Fester – Kreishandwerkerschaft Bonn•Rhein-Sie Aus dem Handwerk erhielten in diesem Jahr die Haarbörse Stefanie Orth aus Hennef und die Firma Matthias Both und Sohn GmbH aus Bad Hönningen das Ausbildungszertifikat. Aus dem Bereich der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg wurden die Franz-Peter Vendel GmbH & Co. KG aus Bornheim und die Firma Kuchem Konferenz Technik GmbH & Co. KG aus Königswinter für ihr Engagement bei der Ausbildung geehrt. Die Verleihung fand in den Räumen des Studio 7 der Kuchem Konferenz Technik GmbH und Co. KG in Königswinter statt.Stefan Krause, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bonn sagte: „Die berufliche Ausbildung unseres Nachwuchses ist ein Fundament für unsere Gesellschaft. Es kann nicht hoch genug bewertet werden, dass sich Unternehmerinnen und Unternehmer dieser Aufgabe verschreiben und dem Thema Nachwuchsförderung eine hohe Priorität einräumen.Diese Unternehmen will die Agentur für Arbeit sichtbar machen und auszeichnen. Es braucht Menschen mit genau dieser Haltung!“Die Haarbörse Stefanie Orth „Ich habe das allerbeste Team um mich, und hier im Kreise von so tollen Unternehmen geehrt zu werden, macht mich sehr stolz,“ sagte Stefanie Orth. Matthias Both und Sohn GmbH zeigt, dass auch in der 5. Generation der Schlüssel zum erfolgreichen Fortbestehen in der Aus- und Weiterbildung liegt.Franz-Peter Vendel GmbH & Co. KG „Nur durch die enge Zusammenarbeit zwischen den ansässigen Betrieben, der Bundesagentur für Arbeit und der IHK Bonn/Rhein-Sieg schaffen wir es, junge Menschen wieder für das Thema Ausbildung zu begeistern und das Fundament im Personalwesen für die Zukunft zu sichern“ sagte Geschäftsführer Jan Buchholz. „Als Betrieb der auf den eigenen Nachwuchs großen Wert legt, fühlen wir uns durch das Zertifikat zur Nachwuchsförderung besonders geehrt.Die sehr gute Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit und der IHK Bonn/Rhein-Sieg haben diese Entwicklung entscheidend mitgeprägt“, teilte Björn Müller, Geschäftsführer der Kuchem Konferenz Technik GmbH & Co. KG mit. Mit Janin Fester, Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Bonn/Rhein-Sieg, Jürgen Hindenberg Geschäftsführer Berufsausbildung und Fachkräftesicherung der IHK Bonn/Rhein-Sieg und Roberto Lepore, Abteilungsleiter für berufliche Orientierung/Kar- rierewerkstatt der Handwerkskammer zu Köln nahmen traditionell auch drei wichtige Partner der Arbeitsagentur an der Verleihung teil.Janin Fester erklärte: „Wir freuen uns, dass ein Innungsbetrieb aus dem Handwerk das Ausbildungszertifikat erhalten hat und gratulieren allen Betrieben zur Auszeichnung. Die Ausbildung ist die Basis und die Zukunft des Handwerks. Nachhaltigkeit fängt bereits dort an. Es werden Fachkräfte ausgebildet, welche nicht nur das eigene Unternehmen, sondern auch die Zukunft des Gewerkes sichern. Zudem wird die Region dadurch ge- stärkt. Wir sind überzeugt, dass die Anerkennung durch das Ausbildungszertifikat moti- vierend wirkt und das eingebrachte Engagement durch die Auszeichnung ansprechend gewürdigt wird.“„In der heutigen Zeit, wo wir Schwierigkeiten haben alle unsere Ausbildungsplätze zu besetzen, zeigen die Unternehmen, die heute von der Agentur für Arbeit geehrt wurden, dass Fachkräftesicherung bei A wie Ausbildung beginnt“, sagte Jürgen Hindenberg. „Die Zukunftsaussichten der dualen Berufsausbildung waren selten so gut wie heute. Eine Ausbildung im dualen System legt die Basis für eine echte Berufs- und Bildungskarriere. Mit mehr als 350 Ausbildungsberufen existieren für jede und jeden unterschiedlichste Möglichkeiten, seine Talente und Fähigkeiten einzubringen, sich vielfältige Kenntnisse anzueignen, neue Ideen zu entwickeln und durchzustarten. Ohne das ungebrochene Engagement unserer Ausbildungsbetriebe wäre dies allerdings nicht möglich. Gerade die hier und heute zertifizierten Ausbildungsbetriebe haben es über mehrere Jahrzehnte verstanden, vorbildlich und erfolgreich junge Menschen auszubilden, Wissen an die nachfolgenden Generationen weiterzugeben und sich damit sich der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung zu stellen. Die Handwerkskammer zu Köln gratuliert allen Beteiligten für diese außerordentliche Leistungen“, äußerte sich Roberto Lepore. Mich beeindruckt das Engagement aller ausgezeichneten Ausbildungsbetriebe und ihre Einstellung bzw. ihr Bewusstsein, dass das höchste Gut ihrer Unternehmen die Mitarbeitenden sind. Die Stadt Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis dürfen zurecht Stolz auf diese Unternehmen sein“, so Bernd Lohmüller, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Bonn. Bei jedem Schritt gibt es Unterstützung, vor Ort und digital. Für eine gelungene und nachhaltige Berufswahl sollten die Jugendlichen die Angebote der Berufsberatung nutzen. Zu einer individuellen Förderung oder finanziellen Unterstützung können Ausbildungsbetriebe mit den Arbeitgeber-Services Kontakt aufnehmen.Kontaktmöglichkeiten: Arbeitgeber*innen:Freie oder wieder frei gewordene Ausbildungsstellen nimmt die Agentur für Arbeit unter der Arbeitgeber-Hotline 0800 / 4 5555 20 entgegen. Jugendliche:Jugendliche, die bisher noch keinen Kontakt zur Berufsberatung der Agentur für Arbeit hatten, erreichen die Kolleginnen und Kollegen unter: Bonn: Telefon (02 28) 924 8000E-Mail: : Telefon (0 22 41) 300 800E-Mail: Angebote erreichen Jugendliche über die Seite:https://www.arbeitsagentur.de/k/ausbildungklarmachen Zurück

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MOBILITÄTSWENDE VERSTEHEN & ERLEBEN – Am 29. September in und um die Stadthalle Troisdorf

INTERKOMMUNALER MOBILITÄTSTAG Informieren. Kommunizieren. Ausprobieren. 29.09.2023 Sehr geehrte Damen und Herren, am 29.09.2023 veranstalten die Kommunen Siegburg, Sankt Augustin, Lohmar, Königswinter und Bonn, sowie der Rhein-Sieg-Kreis den 2. Interkommunalen Mobilitätstag (IMT) in der Stadthalle Troisdorf und dem Open.Air Platz. Wir starten um 09:00 Uhr mit der Eröffnung des IMT durch die Bürgermeister*innen und dem Landrat der ausrichtenden Kommunen und des Rhein-Sieg-Kreises. Frau Sylvia Lier wird die Keynote zu „Flexible Mobilitätslösungen aus einer Hand – wie kann das gelingen“ halten. Es folgen zweimal sechs parallel laufende „Crash-Kurse“ à 45 Minuten zu verschiedenen Themen der betrieblichen Mobilität. Nach der Podiumsdiskussion mit Verkehrsminister Oliver Krischer, Prof. Dr. Stephan Wimmers (IHK BN/RS), Rob Schaap (Mobilitätsmakler, u.a. Projektleiter JOBWÄRTS) und einer weitere/n Teilnehmer*in von 12:15-13:00 Uhr. Anschließend gibt es einen weitere Slot mit weiteren sechs „Crash-Kursen“. Neben dem kompakt vermittelten Wissen in den „Crash-Kursen“ wird auf der Aktivfläche ausprobiert (Pendlerräder, Lastenräder, E-Scooter, etc.). Auf der Mini-Messe bieten Unternehmen, Verbände und Agenturen viele Informationen rund um die Themen betriebliches Mobilitätsmanagement, Dienstradleasing, ÖPNV-Ticket, Fuhrparkoptimierung, u.v.m. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.interkommunaler-mobilitätstag.de oder der LinkedIn Seite https://www.linkedin.com/company/interkommunaler-mobilit%C3%A4tstag/ oder der Veranstaltungsseite https://www.linkedin.com/events/7038849111382478848/comments/ Anmeldungen zu den Crash-Kursen sind unter https://beteiligung.nrw.de/portal/troisdorf/beteiligung/themen/1002294 möglich. Zurück

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VORFAHRT VERNUNFT – Kampagne für bessere Mobilität in Bonn/Rhein-Sieg

Die Initiatoren und Unterstützer: (v.l.) Oliver Krämer, Dr. Hubertus Hille, Thomas Radermacher, Christian Faßbender, Stephanie Barfrede, Dirk Vianden, Mathias Johnen, Karina Kröber, Siwar Racho, Stefan Hagen und Jannis Vassiliou.Foto: (c) Bonn.digital / Marc John VORFAHRT VERNUNFT – Kampagne für bessere Mobilität in Bonn/Rhein-Sieg Zu viele Staus, zu wenig Baustellen-Koordination, eingeschränkte Erreichbarkeit von Gewerbestandorten, fehlende Ladezonen – das sind aus Sicht der gewerblichen Wirtschaft die drängendsten Verkehrsprobleme in der Region. Deshalb geben die Wirtschaftsorganisationen in Bonn/Rhein-Sieg den Startschuss zu einer breit angelegten Verkehrskampagne mit dem Slogan „VORFAHRT VERNUNFT“. Zu den Initiatoren zählen die Kreishandwerkerschaft Bonn‧Rhein-Sieg, Industrie- und Handels-kammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg, Handwerkskammer zu Köln, Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg, Einzelhandelsverband Bonn Rhein-Sieg Euskirchen und City-Marketing Bonn. Vorfahrt Vernunft soll den Blick von Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit auf die schwierige Verkehrssituation lenken und Verbesserungen für die regionale Wirtschaft erzielen. „Die Kampagne richtet sich ausdrücklich nicht gegen eine Verkehrswende, sondern steht für eine Verkehrswende, aber durchdacht“, teilen die Initiatoren mit. Und weiter: „Wir wollen durch vernünftige und konstruktive Vorschläge erreichen, dass weniger Staus entstehen, Baustellen besser koordiniert und Liefer- und Ladezonen ausgeweitet werden.“ In der kommenden Zeit machen die Initiatoren von Vorfahrt Vernunft mit einer eigenen Website (www.vorfahrt-vernunft.de), Großplakaten und Plakaten in Schaufenstern, Aufklebern auf Autos, Anzeigenwerbung und Social-Media-Posts auf ihr gemeinsames Anliegen aufmerksam. Erst im Frühjahr 2023 zeigte eine breit angelegte Umfrage der Kreishandwerkerschaft und der IHK bei ihren Mitgliedern, wie groß die Unzufriedenheit inzwischen ist. So haben sich für 73 Prozent der Betriebe die Verkehrsbedingungen für Pkws und Lkws in den vergangenen fünf Jahren verschlechtert. Über vier von fünf Betrieben sind jedoch auf Pkws angewiesen und können nicht auf andere Verkehrsmittel ausweichen. 40 Prozent befürchten Einkommenseinbußen wegen der Verkehrslage, für sieben Prozent ist die Situation sogar existenzbedrohend. „Für die Wirtschaft ist die Erreichbarkeit der Unternehmensstandorte und der Kunden ein wesentlicher Standortfaktor“, argumentiert IHK-Präsident Stefan Hagen bei der Vorstellung der Kampagne. „Für viele Betriebe, etwa Transport- und Logistikunternehmen, Speditionen, Lieferdienste oder Handwerksbetriebe, ist der Einsatz von Kfz schlicht alternativlos.“ Kreishandwerksmeister Thomas Radermacher sagt: „Die Unternehmen benötigen für ihre Fahrten zu Geschäften, Betrieben und Kunden immer mehr Zeit, finden häufig keinen Parkplatz oder müssen Strafzettel in Kauf nehmen.“ Folgen wie verzögerte Lieferungen, höhere Preise und abgelehnte Aufträge seien längst für Betriebe, Kunden und Geschäftspartner spürbar. Die Kampagne „VORFAHRT VERNUNFT“ rückt insbesondere vier Verkehrsprobleme in den Mittelpunkt, unter denen die Wirtschaft besonders leidet: Staus, Baustellen, Parkflächen und Ladezonen. Beispiel Baustellen: „Wir sprechen uns für den Erhalt, den Ausbau und die Instandhaltung von Verkehrswegen aus“, betonen die Initiatoren. Dies gehe zwangsläufig mit Baustellen einher. Aber: „Viele Einschränkungen sind planbar. Es bedarf einer deutlich besseren Koordination.“ Und weiter: „Bypässe müssen offengehalten oder eingerichtet werden, um das Verkehrsnetz zu entlasten.“ Beispiel Staus: Um das durch ständige Staus belastete Bonner Verkehrsnetz zu entlasten, plant die Stadt unter anderem ein Radverkehrsnetz samt Vorrangrouten. Beispielsweise wird diskutiert, die Adenauerallee von zwei auf eine Fahrspur für Pkws pro Richtung zu verengen. Die jeweils freiwerdende Spur soll in sogenannte „Protected Bike Lanes“ verwandelt werden. Dieser Vorschlag ist aus Sicht der Initiative nicht ausgereift. „Dem Pkw- und Lkw-Verkehr wird immer mehr Raum auf den Hauptverkehrsstraßen entzogen, ohne dass Alternativen geschaffen werden. Darunter leidet die Stabilität des Verkehrsnetzes. „Wir befürworten grundsätzlich ein Radwegenetz in Bonn. Dieses sollte jedoch von den Pkw-Hauptverkehrsstraßen entkoppelt sein.“ Zudem sollte es nicht nur Vorrangrouten für Fahrräder geben, sondern auch Vorrangrouten für Pkws und Lkws. Sollte sich der Stadtrat für einen Verkehrsversuch auf der Adenauerallee entscheiden, ist es für die Initiatoren zentral, dass die regionale Wirtschaft einbezogen wird. Dazu gehören Fragen zur Planung, Umsetzung und Erfolgsmessung. „Transparenz und Dialog sollten in diesem Prozess oberstes Gebot sein“, so die Initiatoren abschließend. Initiatoren und Unterstützer Name Vorname Institution Racho Siwar Taxi Bonn eG Faßbender  Christian Fassbender Tenten GmbH & Co.KG Blömer Philipp Blömer am Markt GmbH & Co.KG Vianden Dirk Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg Vassiliou Jannis Einzelhandelsverband Bonn – Rhein-Sieg- Euskirchen e.V. Rademacher Thomas KHW-Kreishandwerksmeister Krämer Oliver KHW-Hauptgeschäftsführer Barfrede Stephanie HWK-Geschäftsführerin Kröber Karina City-Marketing Bonn e.V. Johnen Mathias DEHOGA Nordrhein Hagen Stefan Präsident der IHK Bonn/Rhein-Sieg Hille Dr. Hubertus Hauptgeschäftsführer der IHK Bonn/Rhein-Sieg   Zurück

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Oberhandwerker lacht mit junger Handwerkerin und Handwerkerin in Buchdruckwerkstatt Von imagesourcecurated

Betriebliche Krankenversicherung – Trumpf im Wettrennen um Fachkräfte

Mit ihrer betrieblichen Krankenversicherung gibt die SIGNAL IDUNA dem Handwerk im Wettrennen um qualifizierte Fachkräfte einen starken Trumpf in die Hand. Bild: Von imagesourcecurated @elements.envato.com Diesen nutzen immer mehr Betriebe! Seit 2015 hat sich die Zahl der Unternehmen und Betriebe, die mit einer bKV in die Gesundheit der eigenen Mitarbeitenden investieren, mehr als vervierfacht. Ende 2021 waren es laut Verband der Privaten Krankenversicherung bereits rund 18.200. Denn das Konzept zahlt sich aus und bietet für Arbeitgeber und deren Beschäftigte zahlreiche Vorteile. Neu bei SIGNAL IDUNA: Die betriebliche Krankenversicherung mit frei wählbarem Budget Im Herbst 2022 brachte SIGNAL IDUNA mit drei Budget-Varianten und optimierten Bausteintarifen in der bKV die neue Produktlinie „+“ auf den Markt. Arbeitgeber können ihren Mitarbeitenden Budgethöhen zwischen 300 und 1.500 Euro zur Verfügung stellen, die sie nach eigenen Wünschen für beispielsweise ambulante und zahnärztliche Leistungen einsetzen können. Bei Bedarf können auch höhere Leistungen für Zahnersatz und weitere Bausteine für eine bessere Versorgung im Krankenhaus sowie Krankentagegeld bei Arbeitsunfähigkeit ergänzt werden. Klingt interessant? Die Fachberaterinnen und Fachberater der Gebietsdirektion Köln der SIGNAL IDUNA beraten Sie gerne persönlich oder online wie Sie in Ihrem betrieb eine betriebliche Krankenversicherung einsetzen können. Einfach per Mail  bei anfragen oder hier einen Termin buchen:https://www.signal-iduna.de/geschaeftskunden-termin.php SCAN ME Zurück

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