Von Flut und Hochwasser betroffene Handwerker/-innen können sich bis zum 15.02.2022 um Spendengelder bewerben!

650.000 Euro sind seit vergangenem Juli für Handwerksbetriebe gespendet worden, die von Flut und Hochwasser betroffen sind. Eine unabhängige Kommission entscheidet über die Zuteilung der Spendengelder: Bis zum 15.02.2022 können sich betroffene Handwerkerinnen und Handwerker für eine persönliche finanzielle Hilfe in Höhe von jeweils 5.000 Euro bewerben.

Bereits unmittelbar nach der Katastrophe hatte die Handwerkskammer zu Köln stellvertretend für den Zentralverband des Deutschen Handwerks ein zentrales Spendenkonto eingerichtet, auf dem zahlreiche Spenden aus dem gesamten Bundesgebiet eingingen. Auf diesem Weg konnte eine Spendensumme in Höhe von insgesamt 650.000 Euro gesammelt werden. 

Eine sechsköpfige unabhängige Kommission entscheidet nach dem 15. Februar 2022, wer Spendengelder in Höhe von jeweils 5.000 Euro erhält. Die Kommission wird aus Franz Meurer, Pfarrer der Katholischen Kirchengemeinde St. Theodor und St. Elisabeth (Köln Höhenberg-Vingst), Stephan Pauly, Geschäftsführer des VRM – Verkehrsverbund Rhein-Mosel GmbH, Günter Rosenke, Landrat des Kreises Euskirchen a.D., sowie Vertretern der Handwerkskammern Köln, Aachen und Koblenz bestehen.

Bis zum 15.02.2022 können sich deshalb betroffene Handwerkerinnen und Handwerker für diese persönliche, finanzielle Hilfe bewerben: Das  Antragsformular finden Sie hier und kann per E-Mail ausgefüllt an  zurückgemailt werden.

Angesprochen sind hier all‘ diejenigen Unternehmerinnen und Unternehmer im gesamten Überschwemmungsgebiet, deren durch Hochwasser und Flut im Juli 2021 entstandener Schaden teilweise oder gar nicht durch eine Versicherung oder staatliche Unterstützung in Form von Sofort- und Aufbauhilfe aufgefangen wurde. Vorrangig sollen diejenigen bedacht werden, die nach wie vor in einer Notsituation sind – nur eingeschränkt, improvisiert oder gar nicht arbeiten können.