Für Friseurleistungen bleibt es bei 3G in Nordrhein-Westfalen

Das Land NRW hat in seiner neuen Corona-Schutzverordnung  die Friseurleistungen ausdrücklich aus der 2 G-Regelung ausgenommen, die Friseure gelten also derzeit – ähnlich wie Lebensmittelmärkte und Apotheken – als  „Grundversorgung“. 

Das heißt, dass auch aktuell noch negativ getestete Kundinnen und Kunden bedient werden können.

Für alle sonstigen körpernahen Dienstleistungen gilt 2 G (z.B. reine Kosmetik, Nägel usw.). Diese dürfen nur noch von immunisierten Personen (also Geimpfte und Genesene) in Anspruch genommen werden.

Es hat sich also zunächst nichts verändert, es bleibt aber dabei, dass die Tests nicht älter als 24 Std. sein dürfen. 

Für Schüler ab 16 Jahren wird der Testnachweis durch eine Bescheinigung der Schule ersetzt.

Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren gelten als Schüler und brauchen weder einen Testnachweis noch eine Schulbescheinigung.

Diese Verordnung gilt zunächst bis zum 21. Dezember 2021.

Arbeitgeber müssen Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anbieten, diese Tätigkeit in deren Wohnung auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Die Beschäftigten haben dieses Angebot anzunehmen, soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen.  Betriebsbedingte Gründe, die einer Verlegung der Arbeitstätigkeit nach Hause entgegenstehen, können vorliegen, wenn die Betriebsabläufe sonst erheblich eingeschränkt würden oder nicht aufrechterhalten werden könnten. Gründe, die aus Sicht der Beschäftigten entgegenstehen könnten, sind z. B. räumliche Enge, Störungen durch Dritte oder unzureichende Ausstattung.

Eine Ausstattung hat der Arbeitgeber nicht zu beschaffen.