Corona-Schutzverordnung: Neuregelungen ab dem 02. November

Handwerkerleistungen sind grundsätzlich erlaubt, es muss jedoch ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden und weitere allgemeine Hygiene- und Infektionsschutzregelungen eingehalten werden.

Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann (insbesondere Gesichtsbehandlung, Kosmetik, Nagelstudios, Maniküre), sind bis zum 30. November 2020 grundsätzlich untersagt.

Die folgenden handwerklichen Tätigkeiten sind hiervon allerdings ausgenommen und dürfen ausnahmsweise  diesen Mindestabstand unterschreiten, müssen dabei aber strikt auf die Einhaltung der allgemeinen Hygiene- und Infektionsschutzregeln und auf eine möglichst kontaktarme Erbringung achten:

  1. Handwerker im Gesundheitswesen (z.B. Hörgeräteakustiker, Optiker, orthopädischen Schuhmacher, usw.)
  2. Fußpflege- und Friseurleistungen
  3. medizinisch notwendige Handwerksleistungen

Handelt es sich hierbei sogar um gesichtsnahe Dienstleistungen, bei denen die Kundin oder der Kunde keine Alltagsmaske tragen und der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, müssen Beschäftigte während der Behandlung mindestens eine FFP2-, eine KN95- oder eine N95-Maske tragen.

Für die Geschäftslokale von Handwerkerinnen und Handwerkern sowie Dienstleistern gilt § 11 Absatz 1 der Coronaschutzverordnung vom 30. Oktober 2020:
Demnach darf die Anzahl von gleichzeitig in Handelseinrichtungen anwesenden Kundinnen und Kunden eine Person pro zehn Quadratmeter der Verkaufsfläche im Sinne des Einzelhandelserlasses NRW nicht übersteigen.

Quelle: www.land.nrw